Gemeinsame Mikromobilität
Bike-Sharing Bike-Sharing bietet Nutzern auf Anfrage Zugang zu Fahrrädern an verschiedenen Abhol- und Abgabestellen für einfache Fahrten oder Hin- und Rückfahrten. Bike-Sharing-Flotten werden in der Regel in einem Netzwerk innerhalb einer Metropolregion, einer Stadt, eines Viertels, eines Arbeitsplatzes und/oder eines Universitätsgeländes eingesetzt. Moderne Bike-Sharing-Programme, wie die 2005 in Frankreich eingeführten, nutzen Kommunikationstechnologie, um Fahrräder an Mitglieder zu vermieten, die Mitglieds- und Nutzungsgebühren zahlen. Heute gibt es weltweit fast 1.000 Bike-Sharing-Systeme, die sich hauptsächlich in zwei Kategorien einteilen lassen: ■ Dock-basierte Systeme ermöglichen es den Nutzern, Fahrräder von IT-fähigen Docks oder Stationen, die sich in einem bestimmten Gebiet befinden, abzuholen und zurückzugeben. Dies ist die am weitesten verbreitete Form des öffentlichen Bike-Sharing. Docklose oder GPS-basierte Systeme sind mit GPS-Technologie ausgestattet, die direkt in die Fahrräder eingebaut ist. Die Fahrräder sind manchmal mit eigenen Schlössern ausgestattet, so dass die Benutzer sie an jedem öffentlichen Fahrradständer innerhalb eines bestimmten Servicebereichs anbringen können. Einige der beliebtesten Anbieter sind Mobike oder Ofo. Elektrische Fahrradverleihsysteme sind ebenfalls sehr beliebt. Einige Beispiele sind Bycyklen in Kopenhagen und BiciMAD in Madrid, die beiden ersten Pionierstädte in Europa. Ein E-Bike funktioniert wie ein normales Fahrrad mit dem zusätzlichen Bonus eines Elektromotors, der beim Treten in die Pedale hilft und, was am wichtigsten ist, einen zusätzlichen Schub bei Steigungen gibt. Bike-Sharing funktioniert am besten als Transportstrategie für die erste und letzte Meile in gemischt genutzten Vierteln und in der Nähe von Knotenpunkten des öffentlichen Nahverkehrs in Fußgängerkorridoren mit hohem Fußgängeraufkommen. Die Verfügbarkeit einer guten Fahrradinfrastruktur, wie z.B. geschützte Radwege, ist ein weiterer entscheidender Faktor für den Erfolg von Bike-Sharing. Kick-Scooter Im Hinblick auf die urbane Mobilität ist der elektrische Tretroller ein außergewöhnliches Hilfsmittel. Mit nur einem Rahmen und einem Elektromotor ist er so einfach herzustellen, dass er das Potenzial hat, die Art und Weise, wie wir uns in den Städten fortbewegen, zu revolutionieren. Aber es geht nicht darum, wie einfach sie zu bauen sind, sondern um die völlige Flexibilität, die sie bieten. Sie sind praktisch eine Verlängerung unserer Füße und ermöglichen es uns, uns überall in der Stadt zu bewegen. Kick-Scooter sind jedoch gleichzeitig ein Erfolg und ein Misserfolg gewesen. Sie sind das perfekte Beispiel für den Wandel, der sich in der urbanen Mobilitätslandschaft vollzieht. Als sie zum ersten Mal eingeführt wurden, gab es Probleme wie Vandalismus oder einfach nur Missbrauch. Es war keine Seltenheit, dass sie an jeder Ecke auf den Boden geworfen wurden. Mit der Zeit haben sich die Menschen an sie gewöhnt und gelernt, sie verantwortungsvoll zu nutzen. Sie wurden sogar so populär, dass sich viele, da Tretroller relativ erschwinglich sind, dazu entschlossen, ihre eigenen zu kaufen und so zu einer nachhaltigeren, auf Eigentum basierenden Mobilität zurückzukehren. Die Unternehmen, die sowohl hinter Kickscootern als auch hinter E-Scootern stehen, sind in der Regel Start-ups. Einige der bekanntesten Anbieter sind DOTT und Lime. Das Scooter-Sharing hat in den letzten Jahren allmählich an Popularität gewonnen. Es ermöglicht Einzelpersonen den Zugang zu Scootern, indem sie sich einer Organisation anschließen, die eine Flotte von Scootern an verschiedenen Standorten unterhält. Scooter-Sharing-Modelle können eine Vielzahl von motorisierten und nicht-motorisierten Rollertypen umfassen. Der Anbieter des Rollerservices stellt in der Regel Benzin oder eine Gebühr zur Verfügung, sorgt für die Wartung und bietet möglicherweise einen Parkplatz als Teil des Services an. Die Nutzer zahlen in der Regel jedes Mal eine Gebühr, wenn sie einen Roller benutzen. Die Fahrten können Hin- und Rückfahrt oder eine einfache Fahrt sein, obwohl sie in der Regel eine einfache Fahrt sind.